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Wissenswertes
zum Thema Klavier in Kurzfassung:
Die Vorläufer des
Klaviers
Das
Klavier oder Pianoforte
Klavier
oder Flügel
Klaviertechnik
in groben Umrissen
Resonanzboden
Saiten
Wirbel
Stimmstock
Klaviatur
Mechanik
Pedale
Preise
Erzeuger
Pflege
und Stimmen |
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Als
Fachinformationen zum Thema KLAVIER und Klavierkauf" empfehlen
wir Ihnen die Werke |
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Ratgeber
für den Klavierkauf
von Jan Großbach
erschienen im Verlag
Erwin Bochinsky - 20,- |
Pianofortebau
(Elementar und umfassend dargestellt von dem Klavierbauer Ingbert
Blüthner-Haessler,
ebenfalls erschienen im Verlag Erwin Bochinsky. Preis: 50,- |
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(Die
Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versand per Nachnahme)
Für Bestellung hier klicken! |
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Die
Vorläufer des Klaviers
Clavichord
- Renaissance - Barock - 15 Jh.- Hausmusikinstrument- 18 Jh. Zeitalter der Empfindsamkeit-
süßer gefühlvoller Klang- Anfang 19 Jh. modernes Klavier
Cembalo (Clavicembalo) -Barock-
Zupfmechanik- Anreißen mit Federkiel Kielflügel 17 bis 18Jh.
bevorzugtes Soloinstrument.
Spinett
(Virginal)-
kleine Kielinstrumente welche in Deutschland und Italien sehr beliebt
waren.
(5-eckig, 3-5eckig) 4eckig in
Niederlande und England
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Das
Klavier oder PianoForte
Der
französische Komponist Couperin war so verärgert über das Cembalo, dass
er inständig darum bat, dieses Instrument möge verbessert werden, um eine größere
Ausdruckskraft zu erhalten.
Bartolommeo Cristofori ein Italiener kam dieser Bitte im
Jahre 1709 nach. Er erfand das Pianoforte, das die Saiten mit Hämmern
anschlug. So ließ
sich die Lautstärke variieren. Mit dem Pianoforte bahnte Cristofori dem modernen Klavier den Weg.
Das Klavier ist das wichtigste Tasteninstrument und eines der
vielseitigsten Instrumente überhaupt. Beim Klavier unterscheidet man
zwischen Pianino / Piano und Flügel. Der
Unterschied dabei liegt in der Konstruktion, der Bauart, der Mechanik und
im Preis. Sein
Tonumfang über 7 ¼ Oktaven / 88 Töne wird nur noch von der Orgel übertroffen.
Beim
Piano sind die Saiten senkrecht im Resonanzkasten angeordnet und beim Flügel
waagrecht. Der
Resonanzkasten ist der Hohlkörper des Instruments in welchem sich der
Resonanzboden, der Gussrahmen und die Saiten befinden. Je
größer der Resonanzraum ist, desto ausgewogener ist der Klang des
Instruments.
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Klavier
oder Flügel
Wo
professionell musiziert wird, sei es in Konzerten oder Tonstudios, da
kommt zumeist ein Konzertflügel
unter bis etwas über 3m Länge zum Einsatz. Etwas
kürzer als ein Konzertflügel, aber immer noch größer als das, was man
üblicherweise in Privatwohnungen antrifft, sind die Halbkonzertflügel
mit einer Länge bis 220cm. Alles
was darunter ist, bezeichnet man als Stutzflügel welche ab einer Länge
von 140cm
beginnen.
Eine
Abstufung nach der Größe gibt es auch beim Piano oder aufrechtem
Klavier. Hier
ist es die Höhe, die für die klangliche Substanz und demnach
auch für den musikalischen Wert von Bedeutung ist. Pianos werden
in Höhen von 108 bis 132 cm angeboten.
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Klaviertechnik
in groben Umrissen
Die
Grundlage der Konstruktion bildet die sogenannte Rast.
Darunter
versteht man das stabile Balkengerippe,
das auf der Unterseite des Flügels oder der Rückseite des
Klaviers zu sehen ist. Mit
der Rast verschraubt ist der gusseiserne Rahmen, der zusammen mit dem hölzernen
Rahmenwerk
die Spannung der etwa 220 Saiten trägt.
Je
nach Bauart und Größe des Instruments beträgt die Gesamtlast der
Spannung zwischen 15
und 20 Tonnen.
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Resonanzboden
Zwischen
Gussrahmen und Rastengerippe erkennt man den Resonanzboden, eine Tafel aus
Fichtenholz,
die sich fast über den gesamten Grundriß des Instruments erstreckt. Dem
Holz des Resonanzbodens bzw. der Qualität des Holzes am besten eignet
sich dafür europäische Fichte, welche in Gebirgslagen langsam gewachsen
ist - kommt eine bedeutende Rolle zu. Aufgabe des Resonanzbodens ist es,
die Schwingungen der Saiten auf die Luft zu übertragen
und dadurch hörbar zu machen.
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Saiten
Die
Saiten des Klaviers sind zwischen den in der Gussplatte verankerten
Anhangsstiften und den Wirbeln gespannt. In der tiefsten Oktave hat jeder
Ton nur eine Saite, etwa genau so viele
sind mit zwei Saiten und der Rest mit 3 Saiten pro Ton bezogen.
Die
Saiten sind aus Stahl und die Baßsaiten mit Kupferdraht umspannt.
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Wirbel
Die
Stimmwirbel scheinen in der gusseisernen Platte zu stecken. Tatsächlich
ist das Eisen der Platte an dieser Stelle aber nur etwa 1 cm dick, und
darunter stecken die insgesamt 6 cm langen Wirbel im Holz des Stimmstocks.
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Stimmstock
Der
hölzerne Stimmstock, der, wie gesagt, für die Haltbarkeit und Festigkeit
der Stimmwirbel die
Hauptverantwortung trägt, wird mit schichtverleimten Hartholz
hergestellt.
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Klaviatur
Die
Tasten bei Klavieren sind aus Holz gefertigt und der sichtbare Teil wird
mit einem weißen Acrylbelag - früher, vor dem Vermarktungsverbot, mit
Elfenbein- versehen und die
schwarzen Tasten sind aus imprägniertem Ebenholz.
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Mechanik
Um
die große Ausdrucksvielfalt der Klavierliteratur gewährleisten zu können,
bedarf es einer aufwendigen Klaviermechanik, welche permanent
weiterentwickelt und perfektioniert wurde. Die
Unterschiede zwischen einer Flügel- und einer Pianomechanik ergeben sich
aufgrund der
unterschiedlichen Bauweisen der Instrumente .
Die
Flügelmechanik schlägt senkrecht und von unten auf die Saiten und die
Pianomechanik waagrecht. Die
Aufgabe der Mechanik, welche mit der Klaviatur verbunden ist, ist es, die
von den Fingern ausgelösten Bewegungen der Taste in komplizierten
Bewegungsabläufen der Hämmer und Dämpfer umzusetzen.
Zweierlei
muss nämlich geschehen, damit ein Klavierton entsteht: Zum
einen muss der mit Filz überzogene Hammer die Saiten anschlagen und dabei
eine der gewünschten
Tonstärke entsprechende Energiemenge abgeben. Zum anderen muss der für
diesen Ton zuständige Dämpfer kurz vor dem Anschlag abgehoben werden,
nach dem Loslassen der Taste wieder in die Ausgangsposition zurückkehren
und dabei den Ton abdämpfen.
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Pedale
Weitere
Funktionen der Mechanik stehen im Zusammenhang mit den Pedalen, von
denen es mindestens zwei, bei den Klavieren der neuesten Generation aber
zumeist 3
gibt. Ist beim Klavier oder Flügel von dem Pedal schlechthin die Rede,
dann ist stets das
rechte gemeint. Wird
dieses getreten, dann heben sich alle Saitendämpfer zugleich, sodass die
Töne nachklingen, auch wenn die Tasten losgelassen werden. Da alle Saiten
mitschwingen, nicht nur
die angeschlagenen ensteht ein hallender Klang, der sich deutlich von dem
Klang ohne Pedalgebrauch
unterscheidet. das linke Pedal wird Pianopedal genannt.
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Preise
Der
Preis für ein Einsteiger-Pianino beträgt um die
4.500,- ein Piano der Spitzenklasse
kostet um die
26.000,-.
Die
Einsteigerpreisklasse bei Flügel (Stutzflügel ab 140cm Länge) beginnt
bei etwa
€ 8.500,- und endet bei einem Preis von ca.
€ 110.000,- für einen Konzertflügel
der Spitzenklasse.
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Erzeuger
Zu
den namhaftesten Klaviererzeuger unserer Zeit zählen die Firmen: Steinway
& Sons, Bösendorfer,
Yamaha, Bechstein, Schimmel, Kawai.
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Pflege
und Stimmen
Sowohl
das Klavier als auch das Pianino, sollten in regelmäßigen Abständen
gestimmt (zumindest einmal jährlich im Konzertbereich vor jedem
Konzert), gereinigt und intoniert
werden. Da
es sich bei Holz um einen natürlichen Werkstoff handelt, ist bei der Platzierung und Aufstellung der Instrumente unbedingt darauf zu achten,
dass in den Räumen eine konstante
Luftfeuchtigkeit zwischen 50 bis 70% herrscht, und daß die Instrumente
nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.
Bei
nichteinhalten kann es zu Rissen im Resonanzboden kommen oder aber die
Instrumente halten
die Stimmung und die Saiten korrodieren. Unsachgemässe
Platzierung kann langfristig zu irreparablen Schäden führen!
Abschließend
sei gesagt, dass das Klavier wohl nicht umsonst den Titel eines Königs
der Musikinstrumente
trägt
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